Beschallung in Kirchen

Die Gemeinde Seggebruch erfreut sich einiger Teams und Einzelpersonen, die sich sehr kreativ in die Gestaltung der Gottesdienste einbringen. So werden etliche Gottesdienste im Kirchenjahr durch besondere Lesungen, Anspiele, Chorgesang, das Singen modernerer Lieder mit Keyboardbegleitung usw. bereichert. Herausragend sind dabei sicherlich die modernen „Prisma“- Gottesdienst. Diese Gottesdienste zeigen die lebendige Vielfalt unseres Glaubens und sind immer sehr gut besucht.

Vor ein paar Jahren ist die alte Beschallungsanlage der Seggebrucher Kirche durch ein umfangreiches neues System ersetzt worden. 8 weiße Boxen des Herstellers Dynacord, die für Sprach- und Musikwiedergabe in Kirchen konzeptioniert sind, wurden anstelle der bisherigen 12 Lautsprecher fest installiert. Ein kleiner Subwoofer befindet sich ganz links auf den Stufen vor dem Taufstein. Er kann für wohlig warmen Bass sorgen, wenn Musik von CD, Keyboard, Digitalpiano oder der Kirchenband gespielt wird.

Die alte Misch- und Verstärkereinheit hatte 5 Eingänge und war in der Sakristei untergebracht. Das neue Mischpult MGP 24X aus dem Hause Yamaha befindet sich in einem Schrank neben einer Säule links im Kirchenschiff und verfügt über 24 Kanäle. Jedes Mikrofon benötigt einen Eingang (Kanal), CD-Spieler, Keyboard und Piano davon sogar zwei. Jeder Kanal hat eigene Lautstärke- und Klangregler. Aus jedem Kanal können frei wählbare Mengen zu den Lautsprechern des Kirchenschiffes und zu Monitorboxen geschickt werden. Ein integrierter digitaler Equalizer und ein Effektprozessor (z.B. zur Unterstützung von Gesangsdarbietungen) sind weitere Merkmale dieses Mischpultes. Über den USB-Anschluss können sogar mp3- oder wav-Dateien aufgenommen werden.

3 Stereo-Endstufen und ein digitaler Signalprozessor (ebenfalls Komponenten der Marke Dynacord) befinden sich in einem Schrank in der Taufkammer. Im DSP geschieht die grundlegende Anpassung auf die akustischen Verhältnisse unserer Kirche. Unter anderem werden die 4 Lautsprecherboxen unten und oben an den mittleren Säulen zeitverzögert angesteuert, damit keine „Doppler-Effekte“ entstehen. Die Endstufen sorgen für reichlich Kraft, um die Lautsprecher dann am Ende der Signalkette zum Klingen zu bringen. Jedes Lautsprecherpaar kann einzeln in der Lautstärke geregelt werden.

Alle ständig erforderlichen Leitungen sind in Kabelkanälen verlegt worden. Weitere 8 Anschlüsse für Instrumente, Mikrofone und Aktivmonitore wurden links und rechts neben den Stufen zum Altarbereich und hinter dem Sockel der Kanzel angebracht um evtl. noch erforderliche Kabel weitest gehend aus dem Altarbereich zu verbannen.

Das Mischpult, als zentrale Steuereinheit, ist über ein 32-paariges Multicore-Kabel mit dem Rest der Technik verbunden. Der kleine weiße Schrank (links an der Wand neben dem Altar) beheimatet das Anschlussfeld mit 33 Ein- und Ausgangsbuchsen und die 6 Empfänger für unsere Funkmikrofone. Insgesamt wurden für Ton- und Lichttechnik mehr als 800 Meter Kabel verlegt. Zusätzlich ersetzt das Multicore-Kabel schon 700 Meter traditioneller Mikrofonleitungen.

Die Tonqualität und die besseren Lautstärkeverhältnisse der neuen Anlage werden auch von kritischen Ohren (sowohl bei Sprache als auch bei Musik) als beeindruckend beschrieben. Stimmen klingen wesentlich authentischer und kraftvoller als in der Vergangenheit.

Wenn Sie Interesse an der neuen Technik haben vereinbaren Sie gern mit Ditmar Lampe eine persönliche Vorführung nach einem Gottesdienst.